Auch in diesem Jahr haben die Landeshauptstadt Dresden und der Stadtverband „Dresdner Gartenfreunde“ e. V. die Kleingärtner dazu aufgerufen, sich um den Titel für die schönste Kleingartenanlage zu bewerben. Unter dem diesjährigen Motto „Kleingartenwesen im Wandel – gemeinschaftlich und generationsübergreifend“ konnten die Kleingärtnervereine bis 31. Januar 2021 ihre Bewerbungsunterlagen beim Amt für Stadtgrün und Abfallwirtschaft einreichen.

Von den 21 Teilnehmern haben es 11 Kleingartenvereine in die Endrunde geschafft. Diese haben nun nur noch wenige Tage Zeit, sich mit kreativen Ideen bestmöglich auf ihre Präsentationen und Führungen vorzubereiten. Denn bereits am 27. und 28. Mai 2021 werden die Begehungen der einzelnen Anlagen durchgeführt. Laut Detlef Thiel, Amtsleiter des Amtes für Stadtgrün und Abfallwirtschaft und Leiter der Wettbewerbsjury, seien jetzt die „elf ausgewählten Bewerber im Stadtgebiet (…) gefordert, die Fachjury davon zu überzeugen, dass ihre Anlage gemeinschaftlich und generationsübergreifend genutzt wird und wie mit dem Wandel Kleingartenwesen umgegangen wird.“ Dabei legt die Jury ihr Augenmerk nicht nur auf den Gesamteindruck der jeweiligen Anlagen und die Einhaltung der gesetzlichen Rahmenbedingungen (BKleingG und RKO), sondern unter anderem auch auf die Pflege und Gestaltung der Gemeinschaftsflächen sowie die Berücksichtigung des Umweltschutzes.

Am 12. Juni 2021, zum Tag des Gartens, findet schließlich die Bekanntgabe des Gewinners statt. Dem Siegerverein wird dabei nicht nur der Wanderpokal „Flora“ übergeben, sondern auch ein Preisgeld in Höhe von 1.000 €. Der Zweitplatzierte erhält 500 € und der Drittplatzierte immerhin 250 €.

Den jährlichen Kleingarten-Wettbewerb gibt es seit 2005. Erfahrungsgemäß wird dadurch nicht nur das Vereinsleben gefördert, sondern auch der Erholungswert der Anlagen. Zudem machen Kleingärten einen Teil der „Grünen Lunge“ im Stadtgebiet aus und haben einen positiven Effekt auf das Stadtklima. „Erfreulich ist, dass sich zunehmend junge Familien und sogar Jugendliche für das Gärtnern inmitten der Stadt interessieren“, so Detlef Thiel.